Jugendfarm Roßtal Banner


Die Satzung der Jugendfarm Roßtal e.V.


als Download

Satzung: Jugendfarm Roßtal e. V.


§ 1 Name und Sitz
(1) Der Verein führt den Namen Jugendfarm Roßtal e. V.
(2) Der Verein hat seinen Sitz in Roßtal
(3) Der Verein ist in das Vereinsregister beim Amtsgericht Fürth eingetragen.

§ 2 Zweck und Zweckverwirklichung
(1) Zweck des Vereins
- Förderung der Kinder- und Jugendhilfe
- Förderung des Umwelt-, Natur- und Tierschutzes
(2) Diese Ziele werden insbesondere verwirklicht
- durch den Aufbau und den Betrieb der Jugendfarm (Aktivspielplatz mit Tierhaltung) in Roßtal
- durch Bildung für nachhaltige Entwicklung mit vielfältigen Aspekten wie Konsumverhalten, Leben in der Einen Welt, Umgang mit Ressourcen, Medien usw.
- durch bewussten Umgang mit Landschaft, landwirtschaftlichen Produkten und Tieren im regionalen Umfeld
- durch Entfaltung und Förderung kreativer, handwerklicher Fähigkeiten
- durch pädagogisch betreute tiergestützte Projekte
- durch Einsatz von Tieren für die Jugendfarm vorwiegend aus dem Tierschutz (Tierheim, Gnadenhof usw.)
- durch integrative Angebote für Kinder und Jugendliche mit und ohne Behinderung
- durch integrative Angebote für Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund
- durch Einübung sozialen und emphatischen Verhaltens, z.B. durch erlebnispädagogische Angebote und Förderung der Partizipation
(3) Die Angebote sollen Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderung, unabhängig von sozialer Herkunft und wirtschaftlichen Verhältnissen ansprechen. Die Zusammenarbeit in Netzwerken und Kooperationen mit anderen Einrichtungen wird angestrebt.
(4) Der Verein ist weltanschaulich unabhängig.

§ 3 Gemeinnützigkeit
(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung 1977 (AO 1977). Der Verein ist selbstlos tätig, er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(2) Vereinsmittel dürfen nur für die satzungsgemäßen Zwecke (§ 2 Aufgaben und Ziele )verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Ausscheidende Mitglieder haben keinerlei Ansprüche auf das Vereinsvermögen. Keine Person darf durch Ausgaben, die dem Vereinszweck fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.
(3) Im Übrigen haben die Mitglieder und Mitarbeiter des Vereins einen Aufwendungsersatzanspruch nach § 670 BGB für solche Aufwendungen, die ihnen durch die Tätigkeit für den Verein entstanden sind. Hierzu gehören Fahrtkosten, Reisekosten, Porto, Telefon, etc.

§ 4 Geschäftsjahr, Geschäftsführung, Jugendfarmordnung, Finanzen
(1) Geschäftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.
(2) Der Verein kann eine hauptamtlich geführte Geschäftsstelle einrichten.
(3) Der Verein gibt sich eine Jugendfarmordnung, in der die Zusammenarbeit zwischen dem Vorstand und dem Mitarbeiterteam geregelt wird.
(4) Der Vorstand hat für jedes Geschäftsjahr eine Abrechnung vorzulegen, die von zwei von der (5) Mitgliederversammlung zu wählenden Rechnungsprüfern geprüft wird.

§ 5 Mitglieder
(1) Mitglied des Vereins kann jede natürliche oder juristische Person werden. Die Mitgliedschaft wird durch schriftliche Erklärung erworben. Mit ihrem Beitritt erkennen die Mitglieder die Satzung des Vereins an.
(2) Über die Aufnahme von Mitglieder entscheidet der Vorstand, über die Aufnahme oder Benennung von Ehrenmitgliedern die Mitgliederversammlung. Gegen einen ablehnenden Bescheid des Vorstandes kann der Antragsteller auf der nächsten Mitglieder- versammlung Berufung einlegen. Ein Aufnahmeanspruch besteht nicht.
(3) Die Mitgliedschaft endet
- durch Austritt, der dem Vorstand schriftlich spätestens einen Monat vor Ende des Geschäftsjahres mitzuteilen ist,
- zum Jahresende wenn der Jahresbeitrag trotz zweifacher Mahnung nicht bezahlt worden ist,
- durch Ausschluss, der bei schweren Verstößen gegen Vereinsinteressen oder -ziele oder Mitgliederpflichten vom Vorstand einstimmig oder von der Mitgliederversammlung mit 2/3- Mehrheit der abgegebenen Stimmen beschlossen werden kann. Gegen die schriftlich zu begründende Entscheidung des Vorstandes ist Widerspruch innerhalb eines Monats möglich. Über den Widerspruch entscheidet die nächste Mitgliederversammlung. Bis zur endgültigen Entscheidung ruhen die Rechte des Mitglieds.
- durch Tod.

§ 6 Mitgliedsbeiträge
(1) Die Mitgliedsbeiträge werden durch die Mitgliederversammlung des Vereins festgelegt und in der Regel per Lastschrift eingezogen. Es gilt die jeweils gültige Beitragsordnung.
(2) Auf Antrag kann vom Vorstand eine Beitragsermäßigung gewährt werden.
(3) Ehrenmitglieder sind von der Beitragspflicht entbunden.
(4) Jedes Mitglied ist zur Zahlung des Jahresbeitrags verpflichtet.
(5) Die finanziellen Verpflichtungen des Mitglieds gegenüber dem Verein bleiben vom Erlöschen der Mitgliedschaft unberührt.

§ 7 Organe des Vereins
(1) Mitgliederversammlung
(2) Vorstand
(3) Beirat

§ 8 Mitgliederversammlung
(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal im Kalenderjahr statt.
(2) Auf schriftlichen Antrag unter Angabe der Begründung der Mehrheit des Vorstandes oder mindestens eines Fünftels der Mitglieder ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung innerhalb von einem Monat einzuberufen.
(3) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand einberufen. Die Einladung erfolgt schriftlich per Brief, als schriftliche Einladung gilt auch die elektronische Post per E-Mail, unter Angabe der Tagesordnung mit einer Frist von mindestens vier Wochen. Anträge auf Satzungsänderung oder Vereinsauflösung sind der Einladung im Wortlaut beizufügen.
(4) Die Sitzung wird vom 1. Vorsitzenden geleitet, bei dessen Verhinderung von einem anderen Vorstandsmitglied.
(5) Anträge zur Mitgliederversammlung sind bis mindestens eine Woche vor der Versammlung beim Vorstand in Textform einzureichen. Über die Annahme der Anträge zur Tagesordnung und über die endgültige Tagesordnung entscheidet die Mitgliederversammlung. Anträge können von allen Mitgliedern gestellt werden. Über abgelehnte Anträge kann in derselben Mitgliederversammlung nicht noch einmal beraten oder abgestimmt werden. Bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung genügt eine Ladungsfrist von zwei Wochen.
(6) Die Mitgliederversammlung ist beschlussfähig, wenn sie ordnungsgemäß einberufen ist und wenn mind. sieben stimmberechtigte Vereinsmitglieder anwesend sind. Die Beschlussfassung in der Mitgliederversammlung erfolgt durch einfache Stimmenmehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder. Bei Beschlüssen über Satzungsänderungen ist eine 2/3-Mehrheit der in der Mitgliederversammlung anwesenden, stimmberechtigten Vereinsmitglieder erforderlich.
(7) Stimmberechtigt sind alle anwesenden Mitglieder über 16 Jahre, Ehrenmitglieder und ein Vertreter des Jugendparlaments.
(8) Familien und juristische Personen haben eine Stimme.
(9) Bei allen Entscheidungen stimmt die Versammlung per Handzeichen ab. Bei Wahlen kann, wenn ein anwesendes Mitglied es verlangt, schriftlich abgestimmt werden.
(10) Über jede Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Protokollanten und vom Leiter der Versammlung zu unterzeichnen ist.
(11) Aufgaben der Mitgliederversammlung:
- Genehmigung des Kassenberichts und des Haushaltsplans für das kommende Geschäftsjahr sowie Entgegennahme des Berichtes der Revisoren
- Entgegennahme des Jahresberichts des Vorstandes und dessen Entlastung
- Bestimmung eines Wahlleiters und des Stellvertreters des Wahlleiters
- Wahl des Vorstandes
- Wahl zweier Rechnungsprüfer, die dem Vorstand nicht angehören dürfen
- Beschlussfassung über Anträge gemäß §8 (5) und Satzungsänderungen
- Berufung der Mitglieder des Beirats
- Beschlussfassung über die Höhe des Mitgliedsbeitrags

§ 9 Der Vorstand
(1) Der Gesamtvorstand besteht aus
- dem ersten Vorsitzenden (Präsidenten),
- dem stellvertretenden Vorsitzenden (Vizepräsidenten),
- dem Schatzmeister
- dem stellvertretenden Schatzmeister
- dem Pressesprecher/Schriftführer
(2) Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind
- der erste Vorsitzende (Präsident)
- der stellvertretende Vorsitzende (Vizepräsident)
- und der Schatzmeister.
Jeder von ihnen ist allein vertretungsberechtigt.
(3) Der Gesamtvorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Die Wahlerfolgt für jeden Vorstandsposten getrennt und mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen. Eine Block- und Wiederwahl ist zulässig.
(4) Der Gesamtvorstand bleibt bis zum Ende der Mitgliederversammlung, in der die Neuwahl erfolgt, im Amt.
(5) Scheidet ein Mitglied des Gesamtvorstand vor Ende der Amtsperiode aus, wird ein Ersatzmitglied vom Gesamtvorstand berufen oder der Gesamtvorstand bleibt in verminderter Anzahl handlungsfähig bis zur nächsten Mitgliederversammlung im Amt, auf der dann ein Ersatzmitglied für den Rest der Amtsdauer des ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedes gewählt wird.
(6) Wählbar ist jedes volljährige stimmberechtigte Mitglied im Verein.
(7) Hauptberufliche Mitarbeiter des Vereins dürfen nicht Mitglied des Gesamtvorstand oder
(8) Rechnungsprüfer sein.
(9) Der Gesamtvorstand gibt sich eine Geschäftsordnung.
(10) Der Gesamtvorstand führt Beschlüsse der Mitgliederversammlung aus. Er kann Aufgaben an Mitglieder oder Fachleute delegieren und führt die laufenden Geschäfte des Vereins. Näheres regelt die Geschäftsordnung.
(11) Der Gesamtvorstand beschließt mit einfacher Mehrheit. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn alle Mitglieder eingeladen und mindestens 2 anwesend sind. Beschlüsse können auch im schriftlichen Umlaufverfahren getroffen werden.
(12) Über jede Sitzung des Gesamtvorstand ist ein Ergebnisprotokoll anzufertigen und von dem 1.
(13) Vorsitzenden und dem Schriftführer zu unterzeichnen.
(14) Die Mitglieder des Gesamtvorstandes sind ehrenamtlich tätig.
(15) Satzungsänderungen, die von Aufsichts-, Gerichts- und Finanzbehörden verlangt werden, kann der Gesamtvorstand von sich aus mit einstimmigem Beschluss vornehmen. Diese Satzungsänderungen müssen den Vereinsmitgliedern umgehend mitgeteilt werden.
(16) Zur Erledigung der Geschäftsführungsaufgaben und zur Führung der Geschäftsstelle ist der Gesamtvorstand ermächtigt, im Rahmen der haushaltsrechtlichen Möglichkeiten, hauptamtlich Beschäftigte anzustellen.

§ 10 Zuständigkeiten des Gesamtvorstandes
(1) die Verwaltung der Mittel des Vereins
(2) Vorbereitung der Mitgliederversammlung und die Ausführung von Beschlüssen der Mitgliederversammlung
(3) Die Erarbeitung und Vorlage des Tätigkeitsberichts für die abgeschlossenen Geschäftsjahre
(4) Die Erarbeitung und Vorlage eines Aufgabenplans und eines Haushalts- und Kostenplans für die kommenden 2 Geschäftsjahre
(5) Die Erstellung des Jahresabschlusses
(6) Die Erstellung und Vorlage der Beitragsordnung
(7) Vorschläge zur Ehrenmitgliedschaft
(8) Vorschläge zur Berufung in den Beirat
(9) Die Aufnahme und der Ausschluss von Mitgliedern.

§ 11 Haftung
(1) Ehrenamtlich Tätige und Organ- oder Amtsträger haften für Schäden gegenüber Mitgliedern und gegenüber dem Verein, die sie in Erfüllung ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit verursachen, nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.
(2) Der Verein haftet gegenüber den Mitgliedern im Innenverhältnis nicht für fahrlässig verursachte Schäden, die Mitglieder aus der Teilnahme bei Vereinsveranstaltungen oder durch die Benutzung von Anlagen oder Einrichtungen des Vereins erleiden, soweit solche Schäden nicht durch Versicherungen des Vereins abgedeckt sind.

§ 12 Weitere Einrichtungen des Vereins
Beirat
(1) Der Beirat berät den Vorstand unterstützend in Sachfragen. Dem Beirat können auch Nicht- Mitglieder angehören.
(2) Die Mitglieder des Beirats werden mit Beschluss der Mitgliederversammlung auf 2 Jahren berufen, sie haben jederzeit das Recht, ihren Posten niederzulegen.
(3) Die Mitglieder des Beirates nehmen an Vorstandssitzungen mit beratender Stimme teil; sie haben im Vorstand kein Stimmrecht.

§ 13 Auflösung des Vereins
Die Auflösung des Vereins kann nur von einer 2/3-Mehrheit der in einer satzungsgemäß einberufenen Mitgliederversammlung anwesenden stimmberechtigten Vereinsmitglieder beschlossen werden. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an den „Förderverein Grundschule und Mittelschule Roßtal e.V. · Am Kohlschlag 4 · 90574 Roßtal“ der/die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

§ 14 Datenschutz
Zur Erfüllung der satzungsgemäßen Aufgaben des Vereines werden im Verein unter Beachtung der gesetzlichen Vorgaben des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) folgende personenbezogene Daten der Vereinsmitglieder digital gespeichert:
Name, Adresse, Telefonnummer, E-Mailadresse, Geburtsdatum, Geschlecht, Bankverbindung. Die digitale Erfassung der Daten erfolgt unter der Maßgabe, dass die Mitglieder mit der Beitrittserklärung zustimmen.
Den Organen des Vereins, allen Mitgliedern oder sonst für den Verein Tätigen ist es untersagt, personenbezogene Daten unbefugt zu anderen als dem zur jeweiligen Aufgabenerfüllung gehörenden Zweck zu verarbeiten, bekannt zu geben, Dritten zugänglich zu machen oder sonst zu nutzen. Diese Pflicht besteht auch nach dem Ausscheiden des Mitglieds aus dem Verein fort.

§ 15 Inkrafttreten
Die Satzung gilt ab dem Zeitpunkt der Vereinsgründung.
Die Eintragung in das Vereinsregister erfolgt beim Amtsgericht Fürth.
Die Anerkennung der Gemeinnützigkeit wird vom Finanzamt Fürth mit dem Körperschaftssteuer- Freistellungsbescheid erteilt.

Hinweis zur Sprachregelung:
Wenn im Text der Satzung oder Ordnungen des Vereins bei Funktionsbezeichnungen die weibliche oder männliche Sprachform verwendet wird, so können unabhängig davon alle Ämter von Frauen und Männern besetzt werden.




Startseite       Seitenanfang