Jugendfarm Roßtal Banner

Unser Team


Der Vorstand:




1. Vorstand:
Burkard Endres (1 v.r.)

Stellv. Vorsitzende:
Katja Lautner (2 v.r.)

Pressesprecher/Schriftführer:
Dieter Goldner (Mitte)

Stellv. Schatzmeisterin:
Birgit Wegner (2 v.l.)

Schatzmeister:
Peter Bach (1 v.l.)


Die Vorstandsmitglieder:


Burkard Endres (1. Vorstand):

Aufgewachsen auf einem kleinen Bauernhof in Laudenbach, Nähe Karlstadt, lernte ich den Umgang mit Kühen, Kälbchen, Schweinen, Heu und Stroh. Öfters fand ich Trost bei den Tieren. In Erlangen Mitte der neunziger Jahre brachte ich meinen Sohn oft am Samstagvormittag zur dortigen Jugendfarm zum Töpferkurs. So lernten wir die Farm kennen, lieben und schätzen. In Roßtal brachte ich die Ideen der Jugendfarm während eines Workshops zur Transition Town in die Runde. Maria Dotzler-Schmidt meinte damals, ihre Kinder hätten so etwas in Kastenreuth vorgefunden. Seitdem ließ mich der Gedanke auch in Roßtal eine Jugendfarm entstehen zu lassen nicht mehr los. Es ergab sich eins zum anderen: Wir fanden Eingang ins Leaderförderprogramm, gründeten einen Verein, der seit dem 17.10 registriert ist. Wir besuchten unterschiedliche Jugendfarmen in Regensburg, Filderstadt, Tübingen und Erlangen. Der Markt Roßtal unterstützt uns sehr, indem er eine Machbarkeitsstudie erstellen lässt. Schon Alexander Mitscherlich hatte 1965 die wichtige Erkenntnis „Der junge Mensch braucht seinesgleichen - nämlich Tiere, überhaupt Elementares: Wasser, Dreck, Gebüsche, Spielraum. Man kann ihn auch ohne dies alles aufwachsen lassen, mit Stofftieren, Teppichen, auf asphaltierten Straßen und Höfen. Er überlebt es, doch man soll sich dann nicht wundern, wenn er später bestimmte soziale Grundleistungen nicht lernt.“ Diese gilt wohl auch heute noch.

Katja Lautner (stellvertretende Vorsitzende):

Ich bin Mutter dreier Jungs und stelle immer wieder fest, wieviel Bewegungsdrang und Lebensfreude in den Buben steckt. Sie wollen sich ausprobieren, aneinander messen, Dinge erfinden und bauen oder einfach nur toben und Blödsinn machen. Weiterhin bemerke ich in meinem Beruf als Tierärztin zunehmend, wie fremd eigentliche Bedürfnisse und Lebensweisen unserer Haus- und Nutztiere für die Kinder geworden sind. In einem sehr treffenden Artikel von Verena Klomann und Norbert Frieters-Reermann im Heft 1/2017 (Seiten 4-10) der Zeitschrift für Jugendfarmen und Aktivspielplätze "Offene Spielräume" werden Freiräume als Lebenselixier für Kinder und Jugendliche bezeichnet. Unsere Kinder haben eine verplante und verregelte Freizeit und ihnen fehlen damit Erholungs- und Entwicklungsmöglichkeiten, die zur Persönlichkeitsentfaltung dienen sollen. Sie benötigen neben der "Verschulung" des Alltags zur Differenzierung von diesem auch einmal zweckfreie und nicht eingeengte Zeiten in außerschulischen Bildungsorten, um ihre eigene Perspektive zu entwickeln (Seckinger 2016). Eine Möglichkeit der Bildung und Ausbildung einer stabilen Persönlichkeit sehe ich als Aufgabe einer Jugendfarm. Weiterhin ist mein Wunsch, unsere Kinder wieder mehr mit den Elementen Wasser, Luft, Feuer und Erde zu verbinden.

Peter Bach (Schatzmeister):

Die Idee für eine Jugendfarm hat mir unser Vorstand, mit welchem ich in einer anderen ehrenamtlichen Gruppe tätig war, vermittelt. Ich habe den Eindruck dass unsere Kinder und Jugendlichen immer weniger mit der Natur Kontakt haben oder über diese Bescheid wissen. Deshalb ist die Jugendfarm ein guter Weg um die Natur, Tiere und die Zusammenhänge den Kindern und Jugendlichen näher zu bringen.

Birgit Wegner (stellvertretende Schatzmeisterin):

Ich bin Mutter eines kleinen Sohnes und wohne erst seit ein paar Jahren in Roßtal. Das Thema Jugendfarm war für mich völlig neu aber als ich ein paar Jugendfarmen in unserer Nähe besichtigt hatte, war ich schnell von der Idee begeistert und habe mich gleich den Initiatoren angeschlossen. Auch wenn wir hier im ländlichen Bereich wohnen, bleibt für die Kinder oft trotzdem zu wenig Freiraum zum Entdecken und freiem Spiel. Themen wie Umweltbildung und Integration sind mir wichtig und könnten durch die Jugendfarm toll umgesetzt werden.

Dieter Goldner (Pressesprecher/Schriftführer):

Am Ende meiner Berufslaufbahn fragte ich mich, was ich mit meiner neu erworbenen Freizeit anfangen soll. Da ich gerne mit Jugendlichen und Kindern zusammen bin, bewarb ich mich zunächst als Schülercoach in der Mittelschule und betreue zurzeit einen Schüler. Dann lief mir Barbara mit der Idee in Roßtal eine Jugendfarm zu gründen über den Weg. Da mir dieser Gedanke auf Anhieb super gut gefiel, übernahm ich bei der Gründungsversammlung der Jugendfarm Roßtal e.V. mit dem Amt des Pressesprechers sofort einen aktiven, verantwortungsvollen Posten. Die Begegnung mit der Natur und den Tieren empfinde ich als wichtige Alternative zum häuslichen Elektronikkonsum. So setze ich mich mit meiner Zeit für die Entstehung der Jugendfarm in Roßtal ein und hoffe auf ein gutes Gelingen!






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